selbstverständnis   

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die loge., eine vom verein utlande e.v. getragene kneipe, ist ein ort an dem wir rote fäden miteinander
verknüpfen möchten, indem wir unterschiedlichste subkulturen sowie emanzipatorische strömungen zusammen fließen lassen. 

hier soll ein ort entstehen, der neben dem regulärem kneipenbetrieb, auch platz für lesungen, konzerte, diskussionen, infoveranstaltungen und andere begegnungen hat.

wir arbeiten hierbei mit einem kollektivistischen anspruch, selbstbestimmt und entscheiden im konsens. 
aufgewachsen sind wir im ajz, zwischen punk und politik. und genau das soll sich auch in unserer arbeit wiederspiegeln.

das heißt nicht zuletzt, dass wir nach möglichkeiten suchen in denen "kleingeldtrinken" und gleichzeitig das zahlen fairer löhne miteinander zu vereinbaren sind.


unterscheiden tun wir uns auch, von vielen anderen läden, dahingehend, dass wir antisemitismus, sexismus, rassismus, homophobie sowie jede andere form der diskriminierung nicht hinnehmen

- im gegenteil! 

wir positionieren uns entschieden dagegen und stehen für ein solidarischen miteinander ein.

wir sind dementsprechend jederzeit ansprechbar solltet ihr bei uns in situationen geraten in denen ihr unterstützung braucht und/oder kritik loswerden wollt.

gleichzeitig lassen wir uns gerne auch von euch aktiv dabei unterstützen eine gute atmosphäre zu schaffen, in der sich viele menschen miteinander wohlfühlen und aufeinander acht geben.

die loge. freut sich auf eine spannende zeit mit euch, euren anregungen, veranstaltungen, vorschlägen und ideen. 

   programm   

   awareness   

wir möchten euch anhalten diskriminierungen nicht hinzunehmen.

 

wir haben keinen bock auf sexismus, rassismus, antisemitismus, auf homo- und transfeindlichkeit, sowie andere diskriminierungen.

 

innerhalb der loge. haben wir an der theke immer ein offenes ohr für euch und möchten euch in solchen fällen unterstützen.

 

die loge. ist kein freiraum für jegliches verhalten, sondern hier soll ein respektvoller umgang untereinander stattfinden.

 

die stadt ist voll von orten, wo mensch sich beschissen verhalten kann, dazu brauchen wir nicht die loge.

 

mit eurer hilfe kann es hier anders laufen!

   gedanken zu linker preispolitik   

nach langem hin und her mussten wir nun leider den schritt gehen und unsere günstigen preise etwas anheben bzw. angleichen. damit für euch dieser schritt so transparent wie möglich ist, wollen wir kurz die gründe und unsere gedanken dazu nennen.

 

als wir die loge. im september 2019 öffneten, ist uns die preiskalkulation recht schwer gefallen, da wir kaum einschätzen konnten, wie hoch unsere fix- und weiteren unkosten sein würden. von anfang an wollten wir aber versuchen, unsere preise so günstig wie irgend möglich zu halten. dies hat gerade in den ersten monaten noch ganz gut funktioniert, unter anderem weil wir weitestgehend auf eine auszahlung der gehälter verzichteten, um einen puffer für das projekt im sommer aufzubauen. nach dem ersten jahr wurden wir aber ziemlich schnell mit der ökonomischen realität konfrontiert. spätestens nach den letzten corona-lockdowns wurden die preise von den jeweiligen hersteller*innen und vertrieben so stark angehoben, dass wir nun leider nicht mehr drum herum kommen, auch unsere stellschrauben bezüglich unserer angebotenen getränkepreise anzuheben.

 

neben den arbeitsbedingungen der personen, die hier für euch den laden am laufen halten – dazu zählt neben einer geringfügigen entlohnung nicht zuletzt auch eine gesicherte unfall­ und krankenversicherung – gilt es auch zu berücksichtigen, woher die bei uns angebotenen produkte stammen und von wem wir sie beziehen.

 

wie die meisten von euch wissen ist es uns als angehendes kneipen-kollektiv wichtig, nicht vom regulären großhandel unsere getränke zu beziehen (auch wenn dies oftmals die deutlich günstigere option für uns wäre). wir arbeiten gerne mit befreundeten vertriebskollektiven zusammen,die sich ebenso wie wir in einer weise organisieren, die dem eigenen anspruch an einen faireren und weitsichtigeren umgang mit all den hinter den produkten und dienstleistungen stehenden menschen gerecht zu werden versuchen. zu unserem linken selbstverständnis gehört deswegen auch die bewusstmachung, dass billig-angebote eben immer auch von personen innerhalb der herstellung- und vertriebskette involviert sind, getragen werden müssen. dieser form der ausbeutung wollen wir nicht rechnung tragen müssen.

 

wir können – und wollen – den preisdruck nicht wie im discounter allein auf uns als „arbeitskräfte“ noch auf unsere produzent*innen oder lieferant*innen verteilen. das ist eine qualität, für die ihr hoffentlich gerne bezahlt.

 

auch in den bereichen die auf den ersten blick nicht im fokus unserer gäste liegen, hat es in den letzten monaten beträchtliche kostenanhebungen gegeben.

dazu gehören etwa die betriebskosten, der in einer kneipe nicht unerhebliche strom- und wasserverbrauch sowie die obligatorischen beiträge für die berufsgenossenschaft und krankenkassen. 

 

mit unserem bisherigen preisniveau konnten wir die gestiegenen kosten nicht länger decken. unsere angeglichenen preise sind weiterhin niedrigschwellig, um auch menschen mit eingeschränkten finanziellen mitteln, die möglichkeit zu geben, bei uns eine gute zeit zu haben.

 

die loge. wird auch in zukunft ein raum sein, in dem sich alle frei von rassismus, antisemitismus, sexismus, homo- und transfeindlichkeit wohlfühlen können.

 

wir hoffen ihr versteht unsere situation und warum dieser schritt leider nötig ist.

 

beste grüße,

eure loge.

(stand: 21.juni.2021)

   kontakt   

 

 

 

kinzigstr.9 | 10247 berlin

contact@loge-berlin.org

www.loge-berlin.org

freitag - samstag ab 19:00 uhr

 

 

 

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hat geklappt.

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