worum es geht   

eine weitere kneipe?

wir planen in friedrichshain eine bar zu eröffnen.
in den letzten jahren wurde es im kiez zunehmend langweiliger, professioneller, inhaltsloser und gleichförmiger.

 

zeit für uns daran etwas zu ändern.

wir pachten eine kneipe in einem der ehemaligen besetzten häuser friedrichshains und möchten dort einen ort schaffen für interdisziplinäre (sub)kultur, austausch und dem überlebenswichtigen feierabendbier.

musik, live und aus der dose, lesungen, ausstellungen, politischen klein- und grosskram und sicher auch etwas tanzbeinfreiheit.

wir fühlen uns zwei, drei subkulturen verpflichtet, können und werden aber auch anders.

ausserdem haben wir platz für eure veranstaltungen und wünsche.

 

wann? sommer/herbst 2019

ahoi, 

eure loge.

   selbstverständnis   

eine linke kneipe ist keine discounterkneipe!

als linkes projekt versuchen wir, einigen ansprüchen an verantwortungsvolles airtschaften ge­recht zu werden. neben den arbeitsbedingungen all jener menschen, die hier für euch den laden am laufen halten – dazu zählt neben einer geringfügigen entlohnung nicht zuletzt auch eine gesicherte unfall­ und krankenversicherung – gilt es auch zu berücksichtigen, woher die bei uns angebotenen produkte stammen und von wem wir sie beziehen. 

getränke beziehen wir nicht einfach über den großhandel, sondern über befreundete lin­ke vertriebskollektive, die sich ebenso wie wir in einer weise organisieren, die dem eigenen an­spruch an einen faireren und weitsichtigeren umgang mit all den hinter den produkten und dienstleistungen stehenden menschen gerecht zu werden versuchen.

„links“ heißt eben auch, sich bewusst zu machen, dass unendlich billig oft auch unendliche ausbeutung bedeutet, für die leute hier, noch viel mehr aber für die menschen in den produktionsstätten.

wir können, und wollen, den preisdruck nicht wie im discounter allein auf uns als „arbeitskräfte“ noch auf unsere produzent_innen oder lieferant_innen verteilen.

 

Das ist eine qualität, für die Ihr hoffent­lich gern bezahlt.

 

auch in bereichen, die oftmals nicht unmittelbar mit einem café- oder kneipenbesuch in verbindung gebracht werden, fallen viele kosten an, die kontinuierlich steigen.

dazu gehören etwa die betriebskosten und damit der in einem café oder kneipe nicht unerhebliche strom-, öl- und vor allem wasserverbrauch wie auch die obligatorischen beiträge für die berufsgenossenschaft und die bereits erwähnten krankenkas­sen – von diversen einbrüchen und vom gesundheitsamt verordneten umbauten mal ganz abge­sehen.

 

Dennoch versuchen wir, nicht zuletzt durch unser solidarisches bezahlprinzip beim frühstücksbuffet, ebenso menschen mit eingeschränkten finanziellen mitteln die möglichkeit zu geben, bei uns eine ange­nehme zeit zu verbringen.

das kann natürlich allein dann funktionieren, wenn alle verantwor­tungsbewusst mit diesem konzept umgehen. wir möchten auch in zukunft einen Raum schaf­fen – frei von rassismus, sexismus, homophobie und antisemitismus – der allen menschen offen steht und in dem sich alle wohl fühlen können.

loge.

   kontakt   

 

 

 

kinzigstr.9 | 10247 berlin

kontakt@loge-berlin.org

www.loge-berlin.org

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